OTHPB

FrançaisEnglishDeutsch

Chronologie

400 000 Jahre Geschichte

Altsteinzeit:

Zu Beginn dieses Zeitalters lag der Meeresspiegel 5 bis 10 Meter unter der heutigen Meereshöhe. Die Region ist noch wenig bewohnt, an der Küste leben halbnomadische Jäger, Fischer und Sammler, die so alt sind wie der Mensch von Tautavel.

Leider zerstörte der Anstieg des Meeresspiegels am Ende der Eiszeit wahrscheinlich ihre Lagerplätze. In Menez Drégan bei Plouhinec (Nachbargemeinde von Plozévet) hat man Spuren einer Besiedlung gefunden.

Jungsteinzeit:

Ein wenig bekanntes Volk aus dem Osten lässt sich in der Region nieder;  es muss bereits einen gewissen Grad an Zivilisation erreicht haben, denn es hat Steine von rund 200 Tonnen bewegt und aufgestellt. Ca. 200 Jahre lang stellen Sie Menhire und Dolmen auf; es sind die ersten Steinmonumente, die in Europa überhaupt errichtet wurden. Sie führen auch eine neue Religion ein sowie neue Bestattungsbräuche. Entdecken Sie die Megalithen des Haut Pays Bigouden auf der interaktiven Karte.

Eisenzeit:

Diese Zivilisation wird von Menschen mit Eisenwaffen und -werkzeugen verdrängt; das sind die Gallier oder Kelten. Sie haben zahlreiche Spuren in der Region hinterlassen. Sie gaben der Region auch ihren Namen: Armorica, das heißt: Land am Meer.

50 v. Chr. :

Die Römer fallen in der Bretagne ein und besetzen sie 500 Jahre lang.

Während der Invasion bauen die Römer zahlreiche Lager.

Eine römische Strasse führt von Quimper über Pont-l'Abbé bis zur Landspitze Pointe de Penmarch.

1589 :

Der Räuber La Fontenelle terrorisiert die Region und zerstört Penmarch.

Der Ort ist zu groß und nicht von einer Mauer umgeben; jedes Haus besitzt seine eigenen Festungsmauern.

La Fontenelle überrascht die Bewohner, tötet 5 000 Bauern, verbrennt 2 000 Häuser und belädt 300 Boote mit seiner Beute.

1596 :

Massaker von 1500 Bauern in Plogastel-Saint-Germain. Als Racheakt belagert die Garnison von Pont-l'Abbé den Räuber in seinem Schlupfwinkel in Douarnenez.

 

1613 :

Der Pfarrer Père Le Nobletz missioniert in der Region.

1675 – Der Aufstand der Bonnets Rouges:

Ludwig der XIV. erhebt neue Steuern für den Bau des Schlosses in Versailles und für das Luxusleben am Hof; Urkunden müssen ab jetzt auf besteuertem Papier verfasst werden. Der Staat übernimmt das Monopol über den Tabakverkauf und stellt ein Recht zur Nutzung von Zinngeschirr auf. Die neuen Steuern verärgern die Menschen; bei einem Bauernaufstand werden Forderungen des Volkes verfasst, genannt der "Bauernkodex". Er wurde in der Kirche N.-D. de Tréminou bei Pont-l'Abbé aufgeschrieben. Während der Revolte der " Papiersteuern " bzw. der " Bonnets rouges " werden Adelige misshandelt, das Schloss an der Brücke wird geplündert und angezündet.

Zur Erpressung lässt der Herzog von Chaulnes, Gouverneur der Bretagne, die Anführer der Aufständischen festnehmen, die nicht früh genug fliehen konnten, und er lässt die Glockentürme der rebellischen Pfarrgemeinden enthaupten: Combrit (nach einem Jahrhundert wieder aufgebaut), Lambour in Pont-l'Abbé, Lanvern und Languivoa in Plonéour.

Als Andenken an diese Revolte tragen die Bigoudenenfrauen diese besonders hohe Haube, als Symbol für die enthaupteten Glockentürme.

Zweiter Weltkrieg:

Siehe Artikel auf der Internetseite Découvrir le Haut Pays Bigouden

Mehr in dieser Kategorie: Megalithen »

Voir aussi

Am 24. Mai erhielt die Gemeinde Pouldreuzic das internationale Gütezeichen…
Die Bucht von Audierne ist das Küstengebiet des Finistère…

flickr-bas-interne facebook-bas-interne icon_youtube webcam1 mini